Jede gewünschte chirurgische Behandlung will selbstverständlich genauestens geplant sein. Damit das Behandlungsergebnis den Vorstellungen der Patienten möglichst gerecht wird, passt der Plastische Chirurg die Mastektomie für trans Männer in Zürich genauestens an die individuellen Gegebenheiten an. In einem persönlichen Beratungsgespräch vor der OP informiert der Experte unter anderem über die chirurgischen Möglichkeiten, den jeweiligen Ablauf der Behandlung und über eventuelle Risiken der OP. Zudem geht er auf die Fragen des Patienten ein. Einige der häufigen Fragen zur Mastektomie finden Sie im folgenden Beitrag beantwortet.

Wann ist eine Mastektomie möglich?

Eine Mastektomie (Entfernung der Brust) kann aus unterschiedlichen Gründen erfolgen. Als geschlechtsangleichende Massnahme ist eine Mastektomie dann möglich, wenn sich die Patienten dazu entschliessen, dass sie ihre Brust entfernen lassen möchten. Es handelt sich also um eine ganz individuelle Entscheidung, die in der Regel keiner medizinischen Notwendigkeit unterliegt. Für Frau-zu-Mann transidente Menschen stellt die Brust häufig einen grossen Störfaktor dar, da sie dem Körperbild entgegensteht, mit dem sich die Betroffenen identifizieren. Eine weibliche Brust lässt sich oftmals nur schwer kaschieren. Durch eine Mastektomie kann den Personen ein neues, positiveres Körpergefühl ermöglicht werden.

Wie vereinbare ich einen Operationstermin?

Vor der Behandlung findet eine ausführliche Beratung statt. Zum einen dient das Arzt-Patienten-Gespräch dazu, sich kennenzulernen und eine Vertrauensbasis zu schaffen. Zum anderen klärt der Plastische Chirurg den Patienten umfassend über den Eingriff auf, untersucht ihn gründlich, um eventuelle Kontraindikationen ausschliessen zu können und legt gemeinsam mit dem Patienten das weitere Vorgehen fest. Zudem geht der Experte die nötigen Voraussetzungen (u. a. Indikationsschreiben des Psychiaters/Psychologen, Antrag auf Kostengutschrift bei der Krankenkasse) mit dem Patienten durch. Sind alle Vorbereitungen getroffen und alle Fragen geklärt, erhält der Patient Zeit, sich in Ruhe für oder gegen den Eingriff zu entscheiden. Entschliesst er sich für die Behandlung, plant der Plastische Chirurg mit ihm den Operationstermin.

Welche unterschiedlichen Verfahren gibt es bei der Mastektomie?

Die Schnittführung bei der Mastektomie für trans Männer hängt in der Regel von der Grösse der natürlichen Brust ab. Handelt es sich um eine kleine Brust, setzt der Plastische Chirurg einen kreisförmigen Schnitt um den Brustwarzenhof. Durch diesen operativen Zugang entnimmt er dann die Brustdrüse und glättet die Ränder im Brustbereich mithilfe einer zusätzlichen Fettabsaugung, bis das harmonische Ergebnis erzielt ist. Sind die Brüste grösser gewachsen, ist ein zusätzlicher horizontaler Schnitt notwendig, um den Haut zu straffen. Auch hier erfolgt für eine zusätzliche Fettabsaugung zur Vervollständigung des Behandlungsresultates.

In welcher Narkose findet die Operation statt?

Die Mastektomie findet immer in Vollnarkose statt. In manchen Kliniken wird zusätzlich ein Pectoralisblock angelegt, der für 18 Stunden, also mit einem langwirksamen Lokalanästhetikum, die gesamte Region der Brust betäubt. Das bewirkt, dass nach der Operation weniger Schmerzmittel gebraucht werden und die dadurch bedingten Nebenwirkungen vermindert werden.

Muss ich anschliessend in der Klinik bleiben?

Die Mastektomie ist mit einem kurzen stationären Aufenthalt in der Klinik verbunden. Dadurch kann sichergestellt werden, dass sich der Patient unmittelbar nach der Behandlung gut erholt und medizinisch versorgt ist. Sollten Komplikationen auftreten, kann das Krankenhausteam frühzeitig reagieren und weitere Beschwerden und Komplikationen vermeiden. Wie lange der Patient in der Klinik verbleibt, ist vom Verlauf der OP und dem individuellen Befinden nach dem Eingriff abhängig. In der Regel können die Patienten nach zwei Tagen wieder nach Hause gehen.

Wie lange muss ich den Verband tragen?

Im Anschluss an die Mastektomie wird ein schützender Verband angelegt. Bereits am Folgetag wird der  sterile Operationsverband belassen. Am zweiten Tag nach der Operation wird der Verband durch eine spezielle Kompressionskleidung ausgetauscht, die dafür sorgt, dass postoperative Beschwerden möglichst geringgehalten werden. Des Weiteren unterstützt die Kompressionskleidung ein natürliches Behandlungsergebnis, indem die Wundhöhlen zusammengehalten werden.

Was kann ich selbst tun, damit die Narben möglichst unauffällig sind?

Die Schnittführung bei der Mastektomie erfolgt möglichst so, dass spätere Narben kaum sichtbar sind. Zusätzlich können die Patienten darauf achten, den behandelten Bereich in den ersten Monaten vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Eine hohe UV-Belastung kann den Heilungsprozess behindern und zu einer Hyperpigmentierung an der Narbe führen. Zudem ist es möglich, die Narben mit speziellen Cremes zu pflegen. Innerhalb eines Jahres (manchmal braucht es  zwei Jahre) verblassen die Narben meist so weit, dass sie nur noch schwach zu erkennen sind.

Wie lange sollte ich mich nach der Mastektomie schonen?

Vor allem in den ersten Tagen nach der OP sollten sich die Patienten ausgiebig schonen. Fühlen sie sich soweit gut, können leichte Aktivitäten wie Spaziergänge erfolgen. Auf anstrengende Bewegungen und Sport sollten die Patienten jedoch vorerst verzichten. Nach vier bis sechs Wochen können die Personen nach ärztlicher Rücksprache wieder mit sportlichen Betätigungen beginnen – jedoch sollte hierbei darauf geachtet werden, sich nur langsam heranzutasten und sich nicht zu überanstrengen.

Kann sich die Brust erneut bilden?

Nein, das entfernte Drüsengewebe kann sich nicht neu bilden. Die im Brustbereich verbliebenen Fettzellen können sich bei einer ungesunden Ernährung und zu wenig Bewegung vergrössern – eine normale Gewichts- und Volumenzunahme an der Brust ist also weiterhin möglich. Durch einen gesunden Lebensstil können die Patienten aktiv dazu beitragen, das ästhetische Ergebnis der Behandlung aufrechtzuerhalten.

Geschlechtsangleichende Operationen Frau zu Mann (FzM) umfassen verschiedene Einzelschritte. Welche der einzelnen Behandlungen im individuellen Fall infrage kommen, hängt unter anderem davon ab, welche Veränderungen die Patienten für sich selbst wünschen. Selbstverständlich spielen auch die körperlichen Voraussetzungen und eventuelle Kontraindikationen eine Rolle dabei, ob die jeweiligen chirurgischen Massnahmen vorgenommen werden können oder nicht. Die Mastektomie für trans Männer in Zürich ist für zahlreiche Personen ein bedeutsamer Schritt. Denn die Brüste werden in der Regel mit Weiblichkeit verbunden und lassen sich nur schwer kaschieren. Selbst wenn sie mithilfe eines Binders oder Kleidung „versteckt“ werden können, fühlen sich die Personen dennoch unwohl in ihrer Haut. Damit sie beim Blick in den Spiegel wirklich „sich sehen“, kann eine operative Brustentfernung eine geeignete Behandlungsoption darstellen. Wie diese verläuft und welche weiteren geschlechtsangleichenden Möglichkeiten es gibt, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Was ist Transgender?

In den vergangenen Jahren sind Themen wie Transsexualität und Transgender (in der Fachsprache: Gender Dysphorie) in der allgemeinen Öffentlichkeit sowie im medialen Bereich stärker in den Fokus gerückt. Auch die Akzeptanz steigt mit der vermehrten Information erfreulicherweise an. Dennoch gibt es nach wie vor Informationsdefizite, Verallgemeinerungen und Vorurteile.

Transgender setzt sich aus den englischen Bezeichnungen trans („darüber hinaus“) und gender („soziales Geschlecht“) zusammen. Bei transidenten Menschen stimmt somit das bei der Geburt zugewiesene Geschlecht (mit den äusseren Geschlechtsmerkmalen) nicht mit dem gefühlten Geschlecht (Identitätsgeschlecht) überein. Umgangssprachlich heisst es oft auch, dass die Personen „im falschen Körper geboren“ sind. Jedoch ist es oftmals viel komplexer, als diese einfache Definition zu erklären vermag. Transsexualität wirkt sich auf viele Lebensbereiche aus und lässt sich nicht nur auf etwas Körperlichen beschränken.

Mit ästhetisch-plastischen Behandlungen kann den Personen eine Hilfe geboten werden, dem Aussehen ein Stück näher zu kommen, mit dem sie sich wohlfühlen und mit dem sie sich identifizieren können.

Entfernung der weiblichen Brust – die Mastektomie

Bei der Mastektomie entnimmt der Plastische Chirurg das Brustdrüsengewebe, um den so entstehenden flacheren Oberkörper anschliessend maskulin zu konturieren. Die Operation kann mit verschiedenen Schnittführungen vorgenommen werden. Im persönlichen Beratungsgespräch wird die Behandlung daher präzise an die individuellen Voraussetzungen und an das gewünschte Ergebnis angepasst. Die Schnittführung kann zum einen kreisförmig um die Brustwarze erfolgen. Insbesondere bei kleineren Brüsten ist diese Vorgehensweise die OP-Technik der Wahl, da sie möglichst kleine, weitestgehend unsichtbare Narben hinterlässt. Ist es hingegen notwendig, eine grössere Menge an Gewebe und Haut zu entfernen, muss meist ein längerer Schnitt gesetzt werden. Im Rahmen der OP entfernt der Plastische Chirurg auch überschüssige Haut und glättet die Fettwulste an den Rändern mithilfe einer zusätzlichen Fettabsaugung. Auf diese Weise wird ein harmonisches Ergebnis erzielt.

Weitere Methoden zur Geschlechtsangleichung

Neben der Mastektomie kommen für FzM-transidente Personen auch folgende weitere Behandlungsmethoden infrage. Ob sie im einzelnen Fall vorgenommen werden, hängt primär von den Wünschen und Vorstellungen der Person selbst ab.

Gibt es Risiken bei der Mastektomie?

Operationen sind immer mit gewissen Risiken verbunden. Durch die Wahl eines erfahrenen Operateurs auf dem Gebiet der Plastischen Chirurgie – sowie speziell der Brustchirurgie – lassen sich die Komplikationsrisiken bei der Mastektomie auf ein Minimum reduzieren.

Zu den normalen Beschwerden nach der OP gehören Schwellungen, Rötungen und Hämatome. Auch auf ein vorübergehendes Spannungs- oder Taubheitsgefühl in der Brust sollten sich die Patienten einstellen. Teilweise kann die Brust auch berührungsempfindlicher sein als gewohnt. Erfahrungsgemäss lassen diese Beschwerden innerhalb weniger Tage und Wochen selbstständig wieder nach. Mithilfe einiger Nachsorgemassnahmen und ausreichend Schonung kann der individuelle Heilungsprozess aktiv unterstützt werden.

Selten kommt es zu schwerwiegenden Komplikationen wie Wundheilungsstörungen, anhaltenden Gefühlsstörungen und Gewebsschwellungen, überschiessenden Narbenbildungen, Infektionen, Nachblutungen oder Embolien. Über die Risken klärt der Ästhetisch-Plastische Chirurg im individuellen Beratungsgespräch noch einmal detailliert auf.

Ziel und Ergebnis der Mastektomie

Das Ziel bei einer Mastektomie ist es, die weibliche Brust zu entfernen und den Brustbereich beziehungsweise den Oberkörper maskulin zu modellieren. Dabei legt der Plastische Chirurg viel Augenmerk darauf, dass möglichst natürlich aussehende und harmonische Resultate erzielt werden. Zudem achtet er darauf, eine narbensparende und risikoarme Methode anzuwenden. Durch eine Fettabsaugung wird das Ergebnis optimiert. Die neue Brustform ist – vorausgesetzt, dass sich keine grösseren Gewichtsschwankungen ereignen – dauerhaft. Sollten die Narben oder das Ergebnis der OP im Allgemeinen nicht den Vorstellungen des Patienten entsprechen, können auf Wunsch Korrekturbehandlungen erfolgen.  

Für eine Mastektomie in Zürich ist eine genaue Vorbereitung auf den Eingriff besonders wichtig. Der Plastische Chirurg passt die Entfernung der Brust exakt an die individuellen Voraussetzungen des Patienten an. Dabei berücksichtigt er natürlich auch die Vorstellungen und Wünsche des Patienten, um ein harmonisches und zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen, mit dem sich der Patient rundum wohlfühlt. Nicht immer lässt sich die Erwartung, die die Person an die Mastektomie stellt, ebenso realisieren. Daher ist es essenziell, dass der Plastische Chirurg vorab eingehend darüber aufklärt, welche Möglichkeiten die Behandlung bietet und welche Grenzen womöglich vorliegen.

Den richtigen Operateur finden

Bei jedem ästhetisch-plastischen Eingriff ist es zunächst sehr wichtig, den richtigen Operateur für die Behandlung zu finden.
Häufig sehen sich die Patienten hierbei vor einer gewissen Hürde, da sie unsicher sind, woran sie einen guten und zuverlässigen Arzt erkennen können. Zu den wichtigsten Faktoren zählt, einen Operateur zu finden, der die notwendige Qualifikation auf dem Gebiet der Ästhetischen, Plastischen und Rekonstruktiven Chirurgie besitzt. Nur somit lässt sich das Risiko für Komplikationen und unerwünschte Nebenwirkungen auf ein Minimum reduzieren. Auch die Erfahrung des Operateurs trägt zu einem gesunden und ästhetischen Behandlungsergebnis bei.
Umso öfter der Plastische Chirurg den entsprechenden Eingriff erfolgreich durchgeführt hat, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich der Patient an einem wünschenswerten Ergebnis bei gleichzeitig geringem Komplikationsrisiko erfreuen kann.


Keineswegs sollten Personen, die sich für eine Mastektomie interessieren, den Eingriff von einem Arzt durchführen lassen, der sie unzureichend berät, nicht auf Fragen eingeht oder sie in irgendeiner Weise zu der Operation drängt. Das Vertrauensverhältnis zwischen dem Patienten und
dem Arzt stellt eine essenzielle Basis für die gesamte Behandlungszeit dar. Bei einem unguten Bauchgefühl ist es daher empfehlenswert, eine Zweitmeinung bei einem anderen Plastischen Chirurgen einzuholen.

Das individuelle Beratungsgespräch – das A und O der Behandlung

Ein seriöser Plastischer Chirurg, dem die Sicherheit, die Zufriedenheit und das Wohlergehen seiner Patienten am Herzen liegt, nimmt sich vor der Mastektomie viel Zeit, um den Patienten umfassend über den Eingriff zu informieren. Im Rahmen eines individuellen Beratungsgespräches erfragt er die persönliche Motivation des Patienten und entwickelt gemeinsam mit ihm den für ihn am besten geeigneten Behandlungsplan.
Selbstverständlich beantwortet der Plastische Chirurg bei diesem Treffen auch die Fragen des Patienten und geht auf eventuelle Risiken des Eingriffs ein. Erst wenn der Patient alle wichtigen Details zur Mastektomie kennt, kann er eine realistische Erwartungshaltung an das Operationsergebnis bekommen und sich bewusst für oder gegen die OP entscheiden.

Welche Voruntersuchungen sind notwendig?

Spezielle Voruntersuchungen sind für eine Mastektomie in der Regel nicht notwendig. Während des persönlichen Beratungstermins erfolgen eine genaue Anamnese sowie eine körperliche Untersuchung. Auf diese Weise lassen sich eventuelle Kontraindikationen, die gegen eine Mastektomie sprechen, frühzeitig ausschliessen. Um den Eingriff optimal planen zu können, werden mithilfe bildgebender Verfahren 

(z. B. Röntgen- oder Ultraschallaufnahmen) Gewebe und Strukturen festgehalten. Ob eine solche Untersuchung im konkreten Fall notwendig ist, bespricht der Plastische Chirurg individuell mit dem Patienten.

Wie bereite ich mich auf die Mastektomie vor?

Prinzipiell ist keine besondere Vorbereitung für eine Mastektomie nötig. Zu dem persönlichen Beratungsgespräch können Patienten
konkrete Fragen notieren, die sie dann an den Experten richten. Zudem sollten Patienten vorab mit ihrem Psychiater beziehungsweise Psychologen sprechen, um ein Empfehlungs- oder Indikationsschreiben anzufordern. Dieses wird für die Antragsstellung auf Kostengutschrift benötigt und vom Plastischen Chirurgen zusammen mit den im Beratungsgespräch angefertigten Fotos an die jeweilige Krankenkasse versendet. Sollte der Patient Medikamente oder Mittel einnehmen, die die Blutgerinnung beeinflussen können, sind diese nach Möglichkeit etwa
eine Woche vor der Mastektomie abzusetzen. Hierzu informiert der Plastische Chirurg den Patienten selbstverständlich noch einmal ausführlich im Rahmen der Beratung.

Der OP-Tag – Ablauf und Hinweise

Je nach individueller Planung der Behandlung wird der Patient einen Tag vor der Mastektomie oder zwei Stunden vor dem Eingriff in
der Klinik aufgenommen. Es folgen erneute Gespräche mit dem Plastischen Chirurgen sowie dem Anästhesisten, um den Ablauf noch einmal durchzugehen und sicherzustellen, dass keine gesundheitlichen Probleme vorliegen. Sind keine Kontraindikationen vorhanden, wird der Patient nüchtern in die Operationsräumlichkeiten gebracht. Die Entfernung der Brustdrüse erfolgt unter Vollnarkose. Für ein optimales Behandlungsergebnis ist es zumeist notwendig, eine zusätzliche Fettabsaugung durchzuführen, da ansonsten eine Fettwulst an der Brust zurückbleiben kann. Die Kosten für diese Liposuktion sind in der Regel vom Patienten selbst zu tragen.

Individuelle Beratung und Betreuung vor, während und nach der Mastektomie

Sie sind auf der Suche nach weiteren Informationen zur Mastektomie oder wünschen sich eine persönliche Beratung zu diesem
Eingriff? In meiner Praxis in Zürich stehe ich Ihnen gern beratend zur Seite und kläre Sie über alle wichtigen Details der Behandlung auf. Dank meiner langjährigen Tätigkeit auf dem Gebiet der Ästhetisch-Plastischen und Rekonstruktiven Chirurgie weiss ich, dass eine Mastektomie ein grosser und bedeutsamer Schritt für Sie darstellt und dass es schwer sein kann, offen darüber zu reden. Daher liegt es mir sehr am Herzen, Ihnen eine angenehme und vertrauensvolle Gesprächsatmosphäre zu ermöglichen, sodass Sie sich in meiner Praxis wohl und in erfahrenen, kompetenten Händen wissen können.

Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen und Ihnen weiterhelfen zu können!

Bei einer Mastektomie entfernt der Plastische Chirurg die weibliche Brust des Patienten. Für transidente Menschen stellt die Brustentfernung häufig einen der wichtigsten Schritte dar. Denn auch wenn die Brust mithilfe eines Binders unter der Kleidung verborgen werden kann, ändert dies natürlich nicht die individuelle Wahrnehmung oder erhöht das persönliche Wohlbefinden bezüglich des Körpers. 

Die Mastektomie in Zürich ermöglicht es, den Brustbereich des Patienten an dessen Vorstellungen anzunähern und eine möglichst natürlich aussehende, männlich konturierte Brust zu erzielen. Da die Brustdrüse immer in Fettgewebe, eingebettet ist, was mehr oder weniger stark ausgeprägt ist, ist eine angleichende Liposuktion erforderlich, um eine glatte Oberfläche zu erlangen. Ansonsten bleibt ein Fettwulst, der an eine Brust erinnern kann. Diesen Teilschritt führt der Plastische Chirurg während der gleichen Operation durch, um einen zusätzlichen Eingriff zu vermeiden.

Wann kann eine Mastektomie durchgeführt werden?

Die Mastektomie als geschlechtsangleichende Behandlung bietet Menschen mit einer Genderdysphorie (Geschlechtsidentitätsstörung) die Möglichkeit, ihrem gewünschten Körper einen Schritt näher zu kommen. Für Personen, die sich als weiblich zu männlich transgender oder nonbinär identifizieren, stellt die weibliche Brust einen grossen Störfaktor dar. Damit sich die Betroffenen nicht länger fremd im eigenen Körper fühlen, kann die Brust mithilfe einer Mastektomie entfernt werden. Zu den Voraussetzungen für den Eingriff gehören ein ausführliches
Beratungsgespräch und eine sorgsame Untersuchung, um eventuelle Kontraindikationen auszuschliessen. Zudem wird ein Empfehlungs- beziehungsweise Indikationsschreiben des behandelnden Psychiaters oder Psychologen benötigt.

Wie verläuft die Schnittführung?

Die Mastektomie wird im Rahmen des Beratungsgespräches individuell geplant und exakt an den Patienten angepasst. Je nach dem persönlichen Befund und dem gewünschten Ergebnis sind verschiedene Operationstechniken beziehungsweise Schnittführungen möglich. Bei einer kleinen Brust erfolgt der operative Zugang in der Regel kreisförmig um den Brustwarzenhof herum (periareolär). Anschliessend entfernt der Plastische Chirurg das Drüsengewebe sowie die überschüssige Haut. Durch die periareoläre Methode entstehen erfahrungsgemäss kaum Narben, jedoch lassen sich mithilfe dieser Technik nur geringere Mengen an Gewebe entfernen. Bei einer stark ausgeprägten Brust ist demnach für gewöhnlich ein längerer Schnitt notwendig, um das entsprechende Gewebe entnehmen zu können.

Bleiben Narben zurück?

Behandlungen, die Hautschnitte erfordern, beinhalten immer ein Risiko für Narben. Je nach angewandter Technik kann die Operation jedoch auch narbensparend durchgeführt werden. Im Falle der Mastektomie kommt es im Wesentlichen auf die Schnittführung und auf den
individuellen Heilungsverlauf des Patienten an, der sich im Vorfeld nie gänzlich sicher voraussagen lässt. Erfahrungsgemäss bleiben bei einer periareolären Mastektomie keine oder nur kaum sichtbare Narben zurück, da der operative Zugang an der sogenannten Rot-Weiss-Grenze des Brustwarzenhofes erfolgt. Bei der Entfernung einer grösseren Brust sind meist längere Schnitte notwendig, die zu Narben im Brustbereich führen können. Unmittelbar nach dem Eingriff sind die Narben oftmals gerötet und sichtbar. Während des Heilungsprozesses verblassen sie
häufig. 

Nach etwa ein bis zwei Jahren sind sie bei vielen Patienten allenfalls schwach zu erkennen. Wichtig für eine gewünschte Narbenheilung ist es, dass die Patienten sich an die Nachsorgemassnahmen halten und sich beispielsweise ausreichend schonen sowie Sonne und Solarium meiden, da Sonnen- beziehungsweise UV-Strahlung ein Nachdunkeln der Narben bewirken kann. Zudem erhalten die Patienten Hinweise dazu, wie sie ihre Narben am besten pflegen und welche Produkte sich dafür anbieten.

Gibt es Korrekturmöglichkeiten bei einem nicht zufriedenstellenden Ergebnis?

Das persönliche Beratungsgespräch vor einer Operation wie der Mastektomie dient nicht nur dazu, um den Eingriff genauestens zu planen und den Patienten umfassend aufzuklären, sondern auch dazu, dem Patienten eine realistische Erwartungshaltung bezüglich des Ergebnisses zu vermitteln. Dennoch kann es in einigen Fällen sein, dass das endgültige Resultat der Brustentfernung nicht dem entspricht, was sich der Patient gewünscht hat. Kleine Asymmetrien können auftreten. Da die menschliche rechte Seite jedoch nie zu 100 Prozent der linken Seite entspricht, fällt dies in der Regel nicht störend auf, sondern wirkt natürlich. 

Bei einem disharmonischen Behandlungsergebnis kann auf Wunsch des Patienten eine Korrekturbehandlung erfolgen. So kann
beispielsweise der Hautmantel bei Bedarf nachgestrafft werden. Sind die Narben nicht wie gewünscht verheilt und verblasst, kann eine Narbenkorrektur in Betracht gezogen werden. Eventuelle Korrekturbehandlungen sollten jedoch erst dann erwogen werden, wenn der Heilungsprozess abgeschlossen und das endgültige Ergebnis sichtbar ist. Im Allgemeinen ist dies frühestens nach sechs Monaten der Fall.